Fügetechnik von DSM
DSM bietet servoelektrische Fügeeinheiten für ein breites Anwendungsspektrum – von feinfühligen Prozessen ab 50 N bis hin zu kraftvollen Fügevorgängen mit bis zu 120.000 N. Je nach Anforderung sind die Einheiten mit größerem Hub, elektromechanischer Bremse oder Rücklaufsperre ausgestattet.
Dank eigener Entwicklung und Fertigung sind individuelle Anpassungen jederzeit möglich – mechanisch wie steuerungstechnisch.
Die Fahrwegmessung erfolgt wahlweise relativ oder absolut, das passende Messverfahren wird flexibel über das Steuersystem definiert.
Die DSM Fügetechnik-Serien decken folgende Druck- und Zugkräfte ab:
- XMP-Serie: 0,5 kN bis 100 kN
- QMP-Serie: 2,5 kN bis 120 kN
- SMP-Serie: 0,25 kN bis 70 kN (nur Druckkräfte)
Das Fügen – eine vereinfachte Definition
Laut DIN ISO 857–1 definiert sich das Fügen wie folgt:
Fügen ist das Zusammenbringen von zwei oder mehr Werkstücken geometrisch fester Form oder von ebensolchen Werkstücken mit formlosem Stoff. Dabei wird jeweils der Zusammenhalt örtlich geschaffen und im Ganzen vermehrt.
Vereinfacht ausgedrückt definiert das Fügen bzw. die Fügetechnik das dauerhafte Verbinden zweier oder mehrerer Werkstücke miteinander durch Schrauben, Nieten und Bolzen oder mit Hilfe formloser Stoffe wie dem Verschmelzen bzw. durch Klebstoff.
Dabei entsteht eine Verbindung der Werkstücke, die sowohl fest als auch beweglich sein kann.
Die Fügeverfahren
Die DIN 8593 teilt das Fügen, bzw. die Fügetechnik unter anderem in folgende Fügeverfahren ein:
- Zusammensetzen
- Füllen
- An- und Einpressen
- Urformen
- Umformen
- Schweißen
- Löten
- Kleben
- Verschrauben




